Über mich

Kampfkunst ist für mich kein fertiger Katalog von Antworten.

Mich interessiert weniger, wie viele Techniken jemand kennt, sondern ob er versteht, was er tut.

Deshalb geht es in meinem Training um Prinzipien, Zusammenhänge und sinnvolle Lösungen. Techniken sind wichtig. Aber sie sind Werkzeuge. Entscheidend ist, zu verstehen, wann und warum sie funktionieren und wie sie sich an unterschiedliche Menschen und Situationen anpassen lassen.

Gutes Training ist individuell

Menschen unterscheiden sich in Erfahrung, Beweglichkeit, Kraft, Lerntempo und persönlichen Zielen. Genau deshalb kann gutes Training nicht für jeden gleich aussehen.

Das Training passt sich der Person an – nicht die Person dem Training.

Für Einsteiger kann das bedeuten, klare und einfache Grundlagen aufzubauen. Erfahrene Trainierende können Zusammenhänge vertiefen, vorhandene Fähigkeiten erweitern und neue Lösungen entwickeln.

Armadong Kali

Aus dieser Art zu denken und zu trainieren hat sich auch mein Verständnis von Armadong Kali entwickelt. Stock, Messer, Alltagsgegenstände und waffenlose Anwendungen sind keine voneinander getrennten Welten. Gemeinsame Prinzipien verbinden Bewegung, Timing, Kraftübertragung und Strategie.

Vom Lernen zum freien Anwenden

Am Anfang braucht es Struktur. Mit zunehmender Erfahrung sollte Training jedoch nicht enger, sondern freier werden. Dann geht es weniger darum, vorgegebene Abläufe exakt zu reproduzieren. Wichtiger wird, Zusammenhänge zu erkennen, Varianten zu entdecken und eigene Entscheidungen zu treffen.

Kampfkunst und persönliche Entwicklung

Sicherheit und Selbstvertrauen entstehen für mich nicht dadurch, dass man sich einredet, vorbereitet zu sein. Sie entstehen durch Erfahrung, durch Fortschritte und durch die zunehmende Gewissheit, mit Herausforderungen umgehen zu können.

Wie ich unterrichte

Training soll verständlich sein. Fortschritte sollen spürbar sein. Und Training soll Spaß machen.

Dazu gehören Erklären und Ausprobieren ebenso wie Wiederholen, Variieren und das schrittweise Verlassen vertrauter Abläufe.

Manchmal braucht es Präzision und Ruhe. Manchmal Flow und spielerisches Lernen. Manchmal eine Aufgabe, die ungewohnt oder anspruchsvoll ist.

Erfahrung verändert den Blick aufs Training

Ich habe über viele Jahre große Gruppen und Seminare unterrichtet, Trainer ausgebildet und international mit sehr unterschiedlichen Menschen gearbeitet.

Mein Weg führte mich zu Seminaren und Trainings in zahlreichen Ländern und immer wieder auf die Philippinen, zu den Wurzeln des Kali.

Auch die langjährige Zusammenarbeit mit Polizei, Militär und Spezialeinheiten hat meinen Blick auf Training geprägt: Techniken müssen verständlich sein, Prinzipien belastbar und Lösungen an die tatsächlichen Anforderungen angepasst werden.

Heute: individuelles Training

Heute konzentriere ich mich besonders auf Einzeltraining und kleine Gruppen. Das ermöglicht mir, genauer hinzusehen, unmittelbar auf Entwicklungen zu reagieren und Inhalte, Tempo und Intensität an die Person anzupassen.

Ob du zum ersten Mal Kampfkunst ausprobieren möchtest, konkrete Selbstverteidigung suchst oder bereits viele Jahre trainierst und neue Impulse möchtest: Ausgangspunkt sind deine Voraussetzungen und deine Ziele.

Für Erwachsene jeden Alters und Jugendliche ab 15 Jahren.

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